KHD - Übung am Geisbühel

Am Samstag, dem 10. Oktober 2026, fand in Rabenstein an der Pielach eine großangelegte Übung des Katastrophenhilfsdienstes (KHD) statt. Insgesamt 107 Feuerwehrmitglieder aus drei KHD-Zügen der Abschnitte Kirchberg/Pielach, Purkersdorf und Herzogenburg stellten sich einer anspruchsvollen Übungsannahme. Im Mittelpunkt stand die Herstellung einer leistungsfähigen Löschwasserversorgung für eine abgelegene Berghütte.

Um für zukünftige Katastrophen- und Großeinsatzlagen bestmöglich vorbereitet zu sein, fand am Samstag in Rabenstein an der Pielach eine großangelegte Katastrophenhilfsdienstübung statt. Insgesamt 107 Feuerwehrmitglieder aus den Abschnitten Kirchberg/Pielach, Neulengbach und Herzogenburg nahmen an der Übung teil und trainierten gemeinsam die Bewältigung einer herausfordernden Einsatzsituation.

Bereits um 13:00 Uhr versammelten sich die teilnehmenden Feuerwehrkräfte im Gemeinde- und Kultursaal in Rabenstein an der Pielach. Dort erfolgte die Ausgabe des Einsatzbefehls durch KHD-Zugskommandant Andreas Veitinger von der Feuerwehr Tradigist, in dem die Aufgabenstellung und die erforderlichen Maßnahmen für die bevorstehende Übung festgelegt wurden. Im Anschluss machten sich die eingesetzten Einheiten daran, die gestellten Herausforderungen gemeinsam zu bewältigen.

Im Mittelpunkt der Übung stand die Herstellung einer funktionierenden und leistungsfähigen Relaisleitung für die Josef-Franz-Hütte in Röhrenbach 19, 3203 Rabenstein an der Pielach.

Die Übung bot den Einsatzkräften die Möglichkeit, ihre Kenntnisse in der Herstellung einer Löschwasserversorgung über längere Distanzen praktisch anzuwenden und die damit verbundenen Herausforderungen gemeinsam zu bewältigen.

Neben der technischen Umsetzung lag ein wesentlicher Schwerpunkt auf der Zusammenarbeit der verschiedenen Einheiten. Bei größeren Schadensereignissen und Katastrophenlagen ist es entscheidend, dass zahlreiche Einsatzkräfte effizient zusammenarbeiten und die verfügbaren Ressourcen bestmöglich eingesetzt werden.

Eine klare Befehlsgebung, eine strukturierte Einsatzorganisation sowie eine reibungslose Kommunikation bilden dafür wichtige Grundlagen. Durch die gemeinsame Bewältigung der Übungsaufgabe konnten die Abläufe zwischen den beteiligten Einheiten trainiert, die Koordination verbessert und die Zusammenarbeit über Abschnittsgrenzen hinweg weiter gestärkt werden.

Insgesamt nahmen 107 Feuerwehrmitglieder aus drei Katastrophenhilfsdienstzügen an der Übung in Rabenstein an der Pielach teil. Die eingesetzten Kräfte kamen aus den Abschnitten Kirchberg/Pielach, Purkersdorf und Herzogenburg.

Folgende KHD-Züge waren beteiligt:

  • KHD-Zug 1 – Abschnitt Kirchberg/Pielach
  • KHD-Zug 5 – Abschnitt Purkersdorf
  • KHD-Zug 6 – Abschnitt Herzogenburg

Die Beteiligung von insgesamt rund 22 Feuerwehren unterstrich den Stellenwert einer guten überregionalen Zusammenarbeit im Katastrophenhilfsdienst. Die gemeinsame Ausbildung ermöglichte es den Feuerwehrmitgliedern, Erfahrungen auszutauschen, die Zusammenarbeit zu intensivieren und sich mit den Anforderungen eines größeren Einsatzgeschehens auseinanderzusetzen.

Ein besonderer Dank gilt allen teilnehmenden Feuerwehrmitgliedern sowie den beteiligten Feuerwehren für ihr Engagement, ihre Zeit und ihre Bereitschaft, sich gemeinsam auf anspruchsvolle Einsatzsituationen vorzubereiten.

Die Übung zeigte einmal mehr, wie wichtig Zusammenhalt, gegenseitige Unterstützung und eine gute Koordination sind, um auch herausfordernde Einsatzaufgaben gemeinsam bewältigen zu können.